Eine kleines Erlebnis beschreibt gut einige der Probleme, mit denen wir uns in der Pastoral und der Verkuendigung herumschlagen muessen, aber auch wie leicht oft die Loesung ist.
Ich war gerade dabei den Rasen zu maehen, auch solche arbeiten sind ein wichtiger Teil des lebens im Konvent San Franciso, als mich eine vielleicht 40 Jaehrige Frau zu sich winkte. Uebrigens mit einer Handbewegung von oben nach unten, was bei uns ducken heissen wuerde. Unsere Handbewegung fuer “Komm her!” bedeutet hier “Iss ess!”, was bei den Ministranten zu beginn zu grosser Verwirrung (“Warum wolltest du, dass wir waerend der Messe was essen?”) und bei mir fuer Verzweiflung gesorgt hat (“Bitte begleitet doch einfach das Evangelium mit den Kerzen, kommt doch her, warum schaut ihr nur verwundert und tut nichts, bitte…”). “Warum hat sie den 3 grosse Plastikflaschen unter dem Arm?” wunderte ich mich. “Hermanito, ich brauche unbedingt 6 Liter Weihwasser, unbedingt!”-“Warum bitte brauchen sie so viel Weihwasser, ein bischen was haben wir noch da aber…”- “Nein, ich darf nur Weihwasser trinken und nichts anderes, ich bin so krank und weis nicht was es ist, der Wunderheiler hat mir das aufgetragen. Ich lebe im Campo darum brauch ich soviele.” Ich war ein bischen verdutzt, und begann ihr zu erklaeren was Jesus nach sovielen Heilungen sagt: “Liebe Señora, in der Bibel, da sagt Jesus zu den geheilten meistens >>Dein Glaube hat dich geheilt<<, sie brauchen nicht Weihwasser trinken (besonders wo das Weihwasser hier voll von Zuckmueckenlarven und aehnlichem ist). Trinken sie sauberes Wasser, sprechen sie selber ein Gebet und bitten sie um Gottes Segen”-“Hermanito, sie meinen, Ich muss nicht Weihwasser trinken? Da spar ich mir ja das ganze Flaschenschleppen. Danke”. Dass war eine denkbar kurze Katechese, hat aber zumindest ein bischen geholfen. So schoen und einfach kann man hier manchmal seine Aufgabe erfuellen, und “seine Brueder staerken” (Lk 22,32).
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So verbleibe ich bis zum naechsten mal und wuensche euch Gottes reichen Segen
Euer
Ruben Weyringer
Spendenkonto:
Kontonummer: 3207222
BLZ: 34400
Raiffeisenb. Ottnan-Wolfsegg BST. Ottnang
Empfaenger: Bruder Andreas Missionsarbeit Bolivien
Kennwort: Casa Doña Virginia
Newsletter nachzulesen auf: http://ofmbolivien.blogspot.com
Pastorale Abenteur in Bolivien- Rupertusblatt Artikel
Eine Gute Zusammenfassung unserer Arbeit in Bolivien in der Salzburger Kirchenzeitung Rupertusblatt: Pastorale Abenteur in Bolivien: Wie soll ich mein Kind gut ernähren
Donnerstag, 17. Juli 2008
Donnerstag, 6. März 2008
Fotos Newsletter 8
Newsletter 8: Candelaria:Ein Dorf hat Angst...und versoehnt sich
Liebe Freunde, liebe Bekannte;
Jetzt wirds richtig spannend, vielleicht auch ein bischen unheimlich. Wer ist der Jichi (sprich I-Tschi)? Wer die junge Frau im Brautkleid die aus dem Jenseits kommt um zu Fernsehen.
Bevor wir diese und andere Fragen Beantworten, zwei wichtige Anmerkungen:
1.Mir ist gesagt worden, das es mit dem IBAN und BIC (fuer ueberweisungen innerhalb der EU) fuer die Spenden a favor de Doña Virginia Probleme gegeben hat. Darum schicke ich euch die Kontonummer und Bankleitzahl fuer die Ueberweisungen innerhalb Oesterreichs.
Kontonummer: 3207222
BLZ: 34400
Raiffeisenb. Ottnan-Wolfsegg BST. Ottnang
Empfaenger: Bruder Andreas Missionsarbeit Bolivien
Kennwort: Casa Cona Virginia
Etwa 250 Euro haben mich schon erreicht, darunter eine grosse Spende fuer ”Zwei Fenster und drei Tueren” fuer die ich mich von ganzem Herzen bedanke. Jetzt fehlen noch Mauern, Boden und Dach um den “Zwei Fenstern und drei Tueren” auch ein schoenes Ambiente bzw. Arbeitsplatz zu geben. Ich bitte um eure Hilfe fuer Doña Virginia, ihren Eltern und ihren 5 Kindern.
Fuer die an Patenschaften interessierten: Schreibt mir bitte ein email.
2. Dieses mail ist ein bischen laenger. Der Newsletter 6 “Wo die wilden Aymara wohnen” endet ja mit dem 15 Dezember. Das war vor 2 ½ Monaten, am 29.2. aber sind es genau 5 Monate seit meiner Ankunft in Santa Cruz, und auch Halbzeit fuer mich in der San Ignacio. Da gibt es viel zu erzaehlen..aber…von den fuenf vorgenommenen Themen konnte ich wieder nur eines behandeln. Ich hab ja aber noch 5 Monate Zeit
Druckt euch das mail und lest es vetrteilt auf mehrere Tage! Um es euch leichter zu machen, hab ich das mail in Zehn Kapitel unterteilt.
Vamos….
Jetzt wirds richtig spannend, vielleicht auch ein bischen unheimlich. Wer ist der Jichi (sprich I-Tschi)? Wer die junge Frau im Brautkleid die aus dem Jenseits kommt um zu Fernsehen.
Bevor wir diese und andere Fragen Beantworten, zwei wichtige Anmerkungen:
1.Mir ist gesagt worden, das es mit dem IBAN und BIC (fuer ueberweisungen innerhalb der EU) fuer die Spenden a favor de Doña Virginia Probleme gegeben hat. Darum schicke ich euch die Kontonummer und Bankleitzahl fuer die Ueberweisungen innerhalb Oesterreichs.
Kontonummer: 3207222
BLZ: 34400
Raiffeisenb. Ottnan-Wolfsegg BST. Ottnang
Empfaenger: Bruder Andreas Missionsarbeit Bolivien
Kennwort: Casa Cona Virginia
Etwa 250 Euro haben mich schon erreicht, darunter eine grosse Spende fuer ”Zwei Fenster und drei Tueren” fuer die ich mich von ganzem Herzen bedanke. Jetzt fehlen noch Mauern, Boden und Dach um den “Zwei Fenstern und drei Tueren” auch ein schoenes Ambiente bzw. Arbeitsplatz zu geben. Ich bitte um eure Hilfe fuer Doña Virginia, ihren Eltern und ihren 5 Kindern.
Fuer die an Patenschaften interessierten: Schreibt mir bitte ein email.
2. Dieses mail ist ein bischen laenger. Der Newsletter 6 “Wo die wilden Aymara wohnen” endet ja mit dem 15 Dezember. Das war vor 2 ½ Monaten, am 29.2. aber sind es genau 5 Monate seit meiner Ankunft in Santa Cruz, und auch Halbzeit fuer mich in der San Ignacio. Da gibt es viel zu erzaehlen..aber…von den fuenf vorgenommenen Themen konnte ich wieder nur eines behandeln. Ich hab ja aber noch 5 Monate Zeit
Druckt euch das mail und lest es vetrteilt auf mehrere Tage! Um es euch leichter zu machen, hab ich das mail in Zehn Kapitel unterteilt.
Vamos….
I.¡Abrennos (Macht uns auf)!
Der letzte Sonntag, 3. Sonntag der Fastenzeit, war schoen, lang und anstrengend. 3 Messen, Kranken- und Gefaengnissbesuch mit Padre Jesus, 2 Stunden Kreuzweg nach Santa Maria del Camino.
Als der Kreuzweg begann war es noch heiss, unter aufgespannten Schirmen suchten die Glaeubigen schutz, ohne Schirm aber war der Kreuzweg unseres Herrn ein wenig besser vorstellbar und mitzuvollziehen. Dann schlug das Wetter um. Schwarze Wolken am Horizont, seltsam gelber Himmel ueber uns. Am Rueckweg zieht zwei Quadras (Strassenblocks) neben uns ein heftiger Guss vorbei, wie langes Haar von den Wolken herab faellt der Regen. Wind, Regen, herbstliches Wetter (und wirklich, hier ist jetzt Herbst).
Nach der Abendmesse gemeinsames Abendessen, warmer, gemuetlicher Comedor (Speisesaal), draussen immer noch trueb und unwirtlich
Wir machten schon plaene, wie man wohl besonders effektiv enspannen koennte nach dem Essen: Ein wenig Oscarverleihung im Fernsehen, “dazu eine kleine Cervecita” denkt Padre Abelino und will es gerade aussprechen, “Y una Cerve…”
Da schlaegt jemand mit der Faust auf das Tor zwischen Konvent und Pfarrkomplex, man hoert es rufen. “Abren nos la puert, por favor….bitte macht uns auf, bitte”. Wenn man gebraucht wird, dann spuert man es. Andres geht nachschauen, wir restlichen, Padre Jesus, Hermano Gerardo, Padre Abelino und Ich (gereiht nach Alter) bleiben gespannt zurueck; ich noch sehr (positiv) eingenommen von einem Pan Frances (Franz. Brot,kleine Baguettes, die Spanier haben fuer die meisten Dinge sehr unmissverstaendliche Namen) mit einer Marmelade die uns die Schwestern Klarissinnen gemacht haben.
Die Tuer geht auf, ein Windstoss fahert in den Comedor und traegt mit sich ein wenig Nieselregen. Padres Andres: “Einer von uns muss nach Candelaria, die Leute haben Angst, sie haben sich betend in der Kirche versammelt, ¿wer faehrt?”.
Padre Abelino, ein 38 jaehrige bolivianische Priester aus Urubichá mit adrettem Kadettenhaarschnitt und ein junger Auslaender, im vergleich zu den Einheimischen mit Haut, weiss wie Schnee (wenn der ende Maerz, kurz vor der Schneeschmelze nicht mehr ganz weiss ist), sind wenige Minuten spaeter auf dem “Weg”, oder ¿ist es ein trockenes Flussbett?, so unterspuelt ist der Weg, so tief die Furchen.
Als der Kreuzweg begann war es noch heiss, unter aufgespannten Schirmen suchten die Glaeubigen schutz, ohne Schirm aber war der Kreuzweg unseres Herrn ein wenig besser vorstellbar und mitzuvollziehen. Dann schlug das Wetter um. Schwarze Wolken am Horizont, seltsam gelber Himmel ueber uns. Am Rueckweg zieht zwei Quadras (Strassenblocks) neben uns ein heftiger Guss vorbei, wie langes Haar von den Wolken herab faellt der Regen. Wind, Regen, herbstliches Wetter (und wirklich, hier ist jetzt Herbst).
Nach der Abendmesse gemeinsames Abendessen, warmer, gemuetlicher Comedor (Speisesaal), draussen immer noch trueb und unwirtlich
Wir machten schon plaene, wie man wohl besonders effektiv enspannen koennte nach dem Essen: Ein wenig Oscarverleihung im Fernsehen, “dazu eine kleine Cervecita” denkt Padre Abelino und will es gerade aussprechen, “Y una Cerve…”
Da schlaegt jemand mit der Faust auf das Tor zwischen Konvent und Pfarrkomplex, man hoert es rufen. “Abren nos la puert, por favor….bitte macht uns auf, bitte”. Wenn man gebraucht wird, dann spuert man es. Andres geht nachschauen, wir restlichen, Padre Jesus, Hermano Gerardo, Padre Abelino und Ich (gereiht nach Alter) bleiben gespannt zurueck; ich noch sehr (positiv) eingenommen von einem Pan Frances (Franz. Brot,kleine Baguettes, die Spanier haben fuer die meisten Dinge sehr unmissverstaendliche Namen) mit einer Marmelade die uns die Schwestern Klarissinnen gemacht haben.
Die Tuer geht auf, ein Windstoss fahert in den Comedor und traegt mit sich ein wenig Nieselregen. Padres Andres: “Einer von uns muss nach Candelaria, die Leute haben Angst, sie haben sich betend in der Kirche versammelt, ¿wer faehrt?”.
Padre Abelino, ein 38 jaehrige bolivianische Priester aus Urubichá mit adrettem Kadettenhaarschnitt und ein junger Auslaender, im vergleich zu den Einheimischen mit Haut, weiss wie Schnee (wenn der ende Maerz, kurz vor der Schneeschmelze nicht mehr ganz weiss ist), sind wenige Minuten spaeter auf dem “Weg”, oder ¿ist es ein trockenes Flussbett?, so unterspuelt ist der Weg, so tief die Furchen.
II:Candelaria feiert
Candelaria. Ja, diese Comunidad im ostboliviansichen Tiefland kannte ich schon. Etwa 400 Seelen, umgeben von endlosem und undurchdringlichem Wald, benannt nach Maria Lichtmess, Festtag (“Patrozinium”) 2.Februar. Das war ein Fest gewesen. Am Vorabend, der sogenannten Serenata, 4 Hochzeiten und viele Taufen., nach der Festmesse Musik und Tanz. Am naechsten Tag Erstkommunion und Firmung. Ein Jahr hatten sich die Kinder vorbereitet, jede Woche Katechesen mit dem Lider Religioso, dem Religioesem Fuehrer der Gemeinde, einmal im Monat Katechese mit einem der Hermanos vom Konvent San Francisco (diese Katechesen sind auch eine meiner liebsten Aufgaben).
Der vor zwanzig Jahren in San Ignacio zum Bischof geweihte Deutsche Moñsenor Carlos Estetter war verhindert. Ein neues Gebiss hatte er gebraucht und konnte noch nicht sprechen. So war Padre Abelino beauftragt worden zu Firmen, den Heiligen Geist herabzurufen, zu salben und den neu gefirmten, vom Espiritu Santo besiegelten, mehr oder weniger sanft, je nachdem wie kraftvoll das zustimmende Amen war, auf die Wange zu schlagen. Und was fuer ein Festessen wurde uns dann serviert.
Nicht einmal ein Monat spaeter waren wir also wieder unterwegs nach Candelaria, , in einer dunklen Nacht mit konstantem Nieselrregen und Wind. Eulen und Nachschwalben wurden von uns aufgeschreckt, zweimal blieben wir beinahe auf dem aufgweichten, schlammigen Weg liegen. Aber nicht der Weg war das Ziel, nein, wir mussten ankommen und unserer Gemeinde beistehen. Und da sahen wir schon das daemrige Licht der Kirche, das einzige Licht im ansonsten voellig dunklem Candelaria.
Der vor zwanzig Jahren in San Ignacio zum Bischof geweihte Deutsche Moñsenor Carlos Estetter war verhindert. Ein neues Gebiss hatte er gebraucht und konnte noch nicht sprechen. So war Padre Abelino beauftragt worden zu Firmen, den Heiligen Geist herabzurufen, zu salben und den neu gefirmten, vom Espiritu Santo besiegelten, mehr oder weniger sanft, je nachdem wie kraftvoll das zustimmende Amen war, auf die Wange zu schlagen. Und was fuer ein Festessen wurde uns dann serviert.
Nicht einmal ein Monat spaeter waren wir also wieder unterwegs nach Candelaria, , in einer dunklen Nacht mit konstantem Nieselrregen und Wind. Eulen und Nachschwalben wurden von uns aufgeschreckt, zweimal blieben wir beinahe auf dem aufgweichten, schlammigen Weg liegen. Aber nicht der Weg war das Ziel, nein, wir mussten ankommen und unserer Gemeinde beistehen. Und da sahen wir schon das daemrige Licht der Kirche, das einzige Licht im ansonsten voellig dunklem Candelaria.
III.Anastasia ist tot, Candelaria trauert...und hat Angst
“Anastasia ist gestorben, so ploetzlich, nicht einmal ein Monat waren sie verheiratet, und schon ist sie gestorben, ihr Herz war es haben sie im Krankenhaus gesagt. Gestern haben wir sie schon begraben, das war eine Jammer, sie war meine Schwester, 25 Jahre war sie alt, und jetzt ist sie tot. Und jetzt…und heute…Maedchen kommt her…das sind zwei Nichten von Anastasia Padre…, kommt schon, erzaehlt dem Padre genau was passiert ist, erzaehlt im was ihr gesehen habt”.-----
“Ich habe gerade geduscht, neben unserem Haus im freien…. Ich, ich hab sie gesehen, sie war ganz weiss, sie hat ihr Hochzeitskleid angehabt…” das Maedchen fluestert fast und redet nur in halben Saetzen “Sie hat den Fernseher eingeschalten, dabei, der war gar nicht eingesteckt.”
Die zweite Nichte “ich hab den Fernseher gehoert und hab nach geschaut was da los ist, und da war meine Tante in ihrem Hochzeitskleid, das war sie, ich hab sie gesehen”.
Dann wollte uns die Schwester der verstorbenen Anastasia etwas sagen, sie konnte sich aber nicht auf den Fuessen halten, sie schien weg getreten,wie in Trance. Sie musst sich wieder setzen, um nicht umzukippen.
“Ich habe gerade geduscht, neben unserem Haus im freien…. Ich, ich hab sie gesehen, sie war ganz weiss, sie hat ihr Hochzeitskleid angehabt…” das Maedchen fluestert fast und redet nur in halben Saetzen “Sie hat den Fernseher eingeschalten, dabei, der war gar nicht eingesteckt.”
Die zweite Nichte “ich hab den Fernseher gehoert und hab nach geschaut was da los ist, und da war meine Tante in ihrem Hochzeitskleid, das war sie, ich hab sie gesehen”.
Dann wollte uns die Schwester der verstorbenen Anastasia etwas sagen, sie konnte sich aber nicht auf den Fuessen halten, sie schien weg getreten,wie in Trance. Sie musst sich wieder setzen, um nicht umzukippen.
IV.Sie haben sich verloren
Andres hat mir schon oefters erzaehlt von Leuten “que se pierden”, die sich verlieren. Immer wieder rufen Leute nach einem Priester um Hilfe. Meistens sind es Jugendliche die sich verlieren, die wie im Schlaf wirre Dinge reden, die keine Kontrolle mehr haben ueber sich selbst. Andres:“Man kann dann nur die Angehoerigen beruhigen und beten, bis es vorbei ist. Meistens sind es Jugendliche die in keiner festen Beziehung leben. Wenn sie aelter werden hoert es dann auf. Wenn sie aufwachen wissen sie nicht mehr was los war. Das letzte mal haben sie dem Maedchen gesagt, (sie hat gefragt wer denn der da sei), dass ich mit ihr in die Disothek wollte, haetten sie ihr gesagt, dass ich ein Priester bin und dass sie sich “verloren” hat, dann haette sie einen Schock bekommen. Oft sagen sie dann, dass sie eine Stimme gehoert haben, die sie gerufen hat ihnen zu folgen. Das ist schon unheimlich. Das ist sicher was psychologisches. Die machen das nicht absichtlich, aber das ist in ihrer Kulur, in ihren erzaehlungen so present, da ist das ein ausweg fuer die Leute, wenn sie nicht mehr weiter wissen.”
Einen sehr bekannten Fall gab es vor ein Paar Jahren in Concepcion. Da sind zwei Kinder fuer ein halbes Jahr im Wald verschollen. Sie sind, wenn ich mich recht erinnere, einem Tier gefolgt, das ist dann immer wieder verschwunden und weiter weg aufgetaucht, “dass war der Jichi” , der hat sie rausgelockt. Nach meheren Monaten ist der Junge, er war der juengere der beiden, gestorben, das Maedchen wurde nach einem halben Jahr entdeckt. Stellt euch vor,ihr waert als Zehrnjaehriges Maedchen seit mehren Monaten verschollen in einem endlosen Wald, und dann stirbt dein einziger begleiter, dein Kleiner Bruder, und du musst ihn begraben.
Sie hat gesagt, dass ihnen eine weisse Frau gezeigt hat, wie man im Wald ueberleben kann. “Das war die Jungfrau Maria, die Muttergottes” sagen die leute. Einmal hatten sie auch schon die Stimmen des Suchtrupps gehort, sagte das Maedchen “Wir hatten soviel Angst, da haben wir uns versteckt, bis die Stimmen weg waren”.
Einen sehr bekannten Fall gab es vor ein Paar Jahren in Concepcion. Da sind zwei Kinder fuer ein halbes Jahr im Wald verschollen. Sie sind, wenn ich mich recht erinnere, einem Tier gefolgt, das ist dann immer wieder verschwunden und weiter weg aufgetaucht, “dass war der Jichi” , der hat sie rausgelockt. Nach meheren Monaten ist der Junge, er war der juengere der beiden, gestorben, das Maedchen wurde nach einem halben Jahr entdeckt. Stellt euch vor,ihr waert als Zehrnjaehriges Maedchen seit mehren Monaten verschollen in einem endlosen Wald, und dann stirbt dein einziger begleiter, dein Kleiner Bruder, und du musst ihn begraben.
Sie hat gesagt, dass ihnen eine weisse Frau gezeigt hat, wie man im Wald ueberleben kann. “Das war die Jungfrau Maria, die Muttergottes” sagen die leute. Einmal hatten sie auch schon die Stimmen des Suchtrupps gehort, sagte das Maedchen “Wir hatten soviel Angst, da haben wir uns versteckt, bis die Stimmen weg waren”.
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